Herbst

17 10 2009

Der Regen nieselt vor sich hin.
Wie schön, dass ich jetzt drinnen bin.
Ich putze meine Brille
und sehe dort, wie buntes Blatt
vom Baum herabweht, müd und matt
in der Oktoberstille.

Dort draußen wächst der wilde Wein.
Ein Vogel spielt Gesangverein –
schon fliegt er mit den andern
nach wärmern Lüften und verlässt
dies Land. Nun denn, so steht es fest.
Ich geh im Nebel Wandern.


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5 responses

17 10 2009
lamiacucina

da es drinnen so schön ist, fehlt mir der Anreiz, im Nebel zu wandern. Es sei denn, gelockt durch ein ebenso schönes Nebelgedicht.

17 10 2009
bee

Wenn man durch den Nebel gegangen ist, weiß man die Gemütlichkeit des ruhigen, warmen Zimmers erst recht zu schätzen 😉

17 10 2009
giocanda

Dein Gedicht liest sich nicht nur angenehm, es strahlt Heitrkeit aus,
macht Lust im Nebel zu wandern.

17 10 2009
bee

Man muss den Übergang als Geschenk sehen, dann freut man sich auch auf den Winter 🙂

17 10 2009
giocanda

klar, wir haben die Wahl, wie wir die Dinge und Umstände sehen sehen.

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