Das Fegefeuer von Florenz

13 02 2011

Die Zeit glich unsrer: eine Schar der Lärmer
hat sich des Lebens Wohlgenuss gepflückt,
dieweil das Elend in den Schatten rückt.
Die Reichen werden reicher, Arme ärmer.

Ein Blitz von Feuer macht die Welt nicht wärmer,
doch sich entzündet, was uns unverrückt
vor Augen steht, gescheitert und geglückt,
was uns bewegt als Kämpfer oder Schwärmer.

Ein Fehler ist’s, den Menschen allen Dingen
entfremdet in sein eignes Glück zu zwingen;
er sieht es nicht, er ist dem nicht bereit.

Es ist dem Bösen, Schwachen oder Guten
sein Ganzes: alles Menschsein zuzumuten
mit Furcht und Irrtum, Traum und Eitelkeit.


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