In fünf Zeilen um die Welt. Limericks (XXXI)

5 03 2011

Herr Naudi befestigt in Fgura
ein Zicklein, das (anfangs noch stur zwar)
mit Lust unterdessen
das Grünzeug tat fressen,
im Kreis, weil recht kurz doch die Schnur war.

Don Pedro in Torrelavega,
der scheiterte beim Hosenträger:
er flitscht sich die Riemen
zum Schluss an die Kiemen.
Jetzt liegt das Zeug beim Bettvorleger.

Da hatte Fernão in Tocha
noch Glück: als es kokelte, kroch er
hinaus aus der Küche.
Er hört noch die Flüche
der Frau. Dann platzt der Wasserkocher…

Es fischte im Schwimmbad von Lisse
der Badewart stets nach Prämisse:
zuerst alle Uhren,
vom Unrat die Spuren,
und ganz zum Schluss erst die Gebisse.

Herr Østbråten hockte in Kjeller
im Sattel und trat immer schneller.
Um Strom sich zu sparen,
da musste er fahren
sein Standrad – sonst wurd es nicht heller.

Herr Alemdaroğlu in Mut
der tobt durch das Haus voller Wut.
Der Fang zweier Mücken
wollt ihm stets missglücken.
Er ließ bei der Sache viel Blut.

Sir Henry fuhr schnurstracks durch Endon,
bis ihn plötzlich Lichtzeichen blenden:
Der Sinn, ohne Worte,
hieß: aus mit dem Orte.
Ihm blieb nichts, dort musste er wenden.


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