In fünf Zeilen um die Welt. Limericks (LXXIII)

7 01 2012

Teresa, die führt in el Forn
den Stier heim. Sie hält ihn am Horn,
denn trotz Sterngefunkel
ist es draußen dunkel,
und trotzdem weiß sie, sie ist vorn.

Als Rajesh in Hyderabad
zum Hockey ging, hat er’s schnell satt.
Es gab mur, für alle,
die Eishockey-Halle.
Statt Rasen war’s dort spiegelglatt.

Da Edna nebst Mann in Moanda
um Kies Schlange stand und nun dran war,
da hört man sie fluchen.
Es half ihr kein Fluchen
beim Schaufeln. Es fehlte ihr Mann da.

Herr Fa suchte Wurst in Sam Neua,
allein dies schien ihm nicht geheuer.
Er wusste, sie schmeckten
(aus deutschen Prospekten)
und waren vermutlich recht teuer.

Giancarlo in Porretta Terme,
ihm schmerzten vom Schnaps die Gedärme.
So goss er den Branntwein
alsbald in den Tee rein.
Den Schmerz linderte dessen Wärme.

Herr Trombjerg erzählte in Køge,
dass er bald nach Afrika flöge.
Man hat sich geeinigt,
da Flugangst ihn peinigt,
man sagte ihm nie, dass er bloß löge.

Zur Ernte holt Lou in Falerna
die Kirschen, den Kirschenentkerner,
drei Eimer, zwölf Schüsseln
nebst Vorratsraumschlüsseln
und ein Fläschchen Fleckenentferner.