In fünf Zeilen um die Welt. Limericks (XCI)

12 05 2012

Es isst Onkel Albert in Reith
meist Zwetschgen solang, bis er speit.
Dabei schätzt er jene
nicht mal, nur das schöne
Gefühl, das ihn davon befreit.

Phlegmatisch war Gopi in Mau,
er rief ständig nach seiner Frau.
„Ich müsste“, so sprach er,
„an Ende noch nachher
um Tee gehn, da ich Fernsehn schau!“

Es musste Herr Ráček in Wiesen,
sobald er im Freien war, niesen.
Man teilte ihm nie mit,
an der Allergie litt
die Mutter schon, das war bewiesen.

Als Chadli Kamele in Sirte
mit sich in den Wüstensand führte,
ließ er aus Versehen
den Kompass verwehen,
was ihn samt Kamelen verwirrte.

Es legte sich Alfons in Mauer
im Garten des Nachts auf die Lauer,
wer ihm seine Beete
und Pflänzchen zerträte.
Er schlief gut, doch macht’s ihn nicht schlauer.

Ettore, der sich in Sersale
die Haare kämmt, fand ziemlich kahle
und dürftige Stellen.
Er legte in Wellen
die Locken herum. Viele Male.

Es suchte Herr Rechberg in Gasten
sein Haus ab vom Keller zum Kasten.
Dies war nun die Tücke:
er fand Einzelstücke,
nie Socken, die zusammenpassten.


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