In fünf Zeilen um die Welt. Limericks (C)

14 07 2012

Der Goisacher Schorschl in Waasen
tat’s Alphorn den ganzen Tag blasen.
Wiewohl er’s auch meistert,
es flohen entgeistert
die Neffen und Nichten und Basen.

Als Mussa, der Bauer aus Hun,
erwachte, wollt er gar nichts tun.
Er war ganz ermattet
und hat sich gestattet,
vom Nichtstun sich heut auszuruhn.

Aloisius, der trennte in Schlagen
vom Hemd säuberlich ab den Kragen.
Er denkt, dass dies nutzte,
denn dadurch verschmutzte
der Kragen nicht beim Hemdentragen.

Paolo, der stolpert in Nus
und tritt aus Versehn mit dem Fuß
im Beutel die Pflaumen.
Schon schmeichelt dem Gaumen
ein frisch zubereitetes Mus.

Agathe erblickte in Perg
den Riesen. Der stand auf dem Berg.
Doch wie sie sich nahte,
begriff es Agathe:
es handelt sich um einen Zwerg.

Conchita schloss sich in Iquique
stets ein. Sie sprach: „Während ich stricke,
ist Lärm mir erträglich
und Störung stets möglich,
doch ärgern mich sämtliche Blicke.“

Der Knut und Kurt in Unterlochen
sich unter das Auto verkrochen.
Als Kurt rief: „Ich glaube,
jetzt hab ich die Schraube!“,
da hat sie der Knut abgebrochen.


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