In fünf Zeilen um die Welt. Limericks (CII)

28 07 2012

Man hörte Miss Flint, die in Kiln
die Kirche bewacht, ständig brüllen.
Das klang zwar gefährlich,
doch sagte sie ehrlich,
man höre Gebrüll nur im Stillen.

Alberto, er kochte in Sarre
im Sonnenschein. Still stand die Karre.
„Den Bruder“, so sprach er,
„erwartet dann nachher
wenn er mit dem Sprit kommt, die Knarre…“

Da James, Herrenschneider aus Grant,
den neuesten Schnitt noch nicht kennt,
erblickt man verwundert,
wie von 1800
sein Anzug aussieht – ganz im Trend.

Es hat sich Adela in Cliza,
obwohl sie die vorher noch nie sah,
auf Bretter nebst Bindung
zur Gleichgewichtsfindung
gestellt, weil im Fernsehn sie Ski sah.

Herr Wood shamponierte in Belle
bei Trixie das schwarzbraune Fell
mit Seife. Recht kräftig.
Er staunte recht heftig:
der Hund wurde nach und nach hell.

Fernando beschwert sich in Praia
bereits laut auf der Hochzeitsfeier.
Die Braut ordert Seide
und Samt und Geschmeide,
kurz: alles, was schön ist – und teuer.

Als Mitch zu sich kam dort in Winn,
lallt er: „Weiß denn wer, wo ich bin?“
Dem Einbrecher sagte
(da der ihn ja fragte)
Herr Blacksmith: „Ich weiß es. Hier drin.“


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