In fünf Zeilen um die Welt. Limericks (CXXIV)

12 01 2013

Frau Gilroy, die tobte in Grindelwald:
„Es reicht schon, dass ich für das Mündel walt
mit Kost und Gewinnen
beim Weben und Spinnen –
jetzt will sie, dass ich noch die Spindel halt!“

Herr Jackson, der legt in Grand Roy
viel Wert auf Ästhetik beim Heu.
Die Lage der Halme
bringt ihn auf die Palme.
Jetzt ordnet er alles ganz neu.

Wenn Malcolm sich in Wagga Wagga
aufs Arbeiten stürzt (er ist Packer),
fängt man an zu jammern.
Es liegt an den Klammer,
die Malcm verschießt mit dem Tacker.

Kidane, der zählt in Senafe
die Tiere: fast zweitausend Schafe.
„Das Schlimmste“, so spricht er,
„ich schlummre nachts nicht mehr,
da ich jetzt am Tag ständig schlafe.“

Frau Knox, die baut Mais an in Moe.
Der wächst gut, und das macht sie froh.
Allein, dass für Samen
die Güter wegkamen
komplett ihr. So isst sie ihn roh.

Gennaro, der schlich in Onore
des nachts an den Brunnen vorm Tore.
Dort schmiss, wie er sollte,
ein Pack nicht verzollte
Zigarren er rein. Weg die Sore!

Herr Hopkins, der suchte in Bright
mal wieder gehörigen Streit.
Er suchte umtriebig
und, war’s nicht ergiebig,
stets weiter. Er hatte ja Zeit.


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