In fünf Zeilen um die Welt. Limericks (CXXVI)

26 01 2013

Enrique, der kaufte in Montes
als Makler ein Haus, ein besonntes.
Für ihn aber hatten
die Bäume viel Schatten.
Es wurde verkauft. Ja, er konnt es.

Frau Freja sucht in Kerteminde,
ob sie noch das Herz in der Rinde
entdeckt in der Buche.
Die Liebesschwursuche
schlug fehl. Es war in einer Linde.

Alfonso versucht in Tambores
es mit Malerei, doch bevor es
zu Geld und zu Ruhm kam,
ein Messer er drum nahm
und schnitt ab die Hälfte des Ohres.

Wahid, der lief schnell in Chahab
die Treppen hinauf und hinab.
Anstatt eines Liftes,
der ihm Fitness-Gift ist,
hielt er sich mit Stiegen auf Trab.

Raúl kroch in Playa Parant
seit Tagen schon quer durch den Sand,
fand Kämme und Broschen
und Geld und Galoschen,
was er nicht fand: ein Diamant.

Ashari aus Percut Sei Tuan
spielt Skat. Dass er heut nicht gewann,
was trotzdem gerecht ist
und dazu nicht schlecht ist:
die anderen waren heut dran.

Homero, der hört in Mercedes
von allen Gerüchten auch jedes.
Doch ist’s nicht sein Wille,
er schweigt darob stille.
Er ist kein Freund großen Geredes.


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