In fünf Zeilen um die Welt. Limericks (CXXVII)

2 02 2013

Pánfilo baut sich in Zumaia
ein Häuschen. Das wurde sehr teuer.
Das Haus war nicht ohne,
hat zwanzig Balkone
nebst Türmchen mit dem Wasserspeier.

Faisal ärgert sich in Démbeni.
Zwar fand er sein Fernglas ja eh nie,
doch baut man behende
beim Nachbarn die Wände –
so sieht er endgültig den See nie.

Conchita, die zahlte in Alp
den Stier an, doch zahlt sie nur halb.
Beim Kauf jenes Tieres
gab man statt des Stieres
Conchita die Hälfte: ein Kalb.

Herr Hansen schlug in Qaqortoq
inmitten des Gartens den Pflock
recht tief in den Boden.
Nun fehlte zum Roden
des Gartens nur ein Ziegenbock.

Enrique fasst man, der in Siles
ein Straßenschild trug. Ihm gefiel es,
und fand er Gefallen,
sagt er, wie bei allem,
sich selbst: „Also gut, und jetzt stiehl es!“

Reid schnitt sich die Finger in Kent.
Da Salz in den Wunden so brennt,
schmiss er sich ein Töpfchen
vom Schrank auf das Köpfchen.
Man soll doch nicht denken, er flennt!

Pilar, die entnimmt in Umbrete
dem Schuppen die Gartengeräte,
ob Schläuche, ob Kralle,
sie nimmt einfach alle.
Der Anlass ist bloß eine Kröte.