In fünf Zeilen um die Welt. Limericks (CXXXI)

2 03 2013

Marcella, die sagt sich in Penne:
„Wenn ich jetzt den Hahn von ihr trenne,
dann gibt’s vielleicht Eier,
doch Küken sind teuer.
Drum lasse ich ihn auf der Henne.“

Ramiro beschloss in Poptún,
hinfort jeden Tag auszuruhn.
Es war fester Wille,
nach ausreichend Stille
viel mehr noch als vorher zu tun.

Es schwor Margareth in Carlino,
nie mehr ging sie samstags ins Kino.
Die brachte zwar Muße,
doch folgt auf dem Fuße
erst Vino und danach Bambino.

Atsedu berechnet in Jimma
Legierungen. Was ist nun schlimmer:
vom Rechnen vor allen,
noch mehr von Metallen
hat er leider gar keinen Schimmer.

Giustino, der schleppte in Volla
zwei Taschen, die er desto voller
belud, da er dachte,
dass es ihm nichts machte.
Dann streikte auf einmal sein Roller.

Herrn Salonen fragt man in Raahe,
ob er Prügelstrafen bejahe.
Die sei, sprach er endlich,
entsetzlich und schändlich,
er hoffe, des Ende sei nahe.

Lorenzo, der mischte in Cene
zur Streichwurst recht viel Hobelspäne.
Dies, fand er, sei schließlich
nicht nur ganz verdrießlich,
es pflege beim Essen die Zähne.


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