In fünf Zeilen um die Welt. Limericks (CXXXII)

9 03 2013

Es sagte sich István in Szár:
„Bevor ich nach Budapest fahr,
um Schuhe zu kaufen,
werd ich lieber laufen
zum Händler hier, weil ich dann spar.“

Maria studierte in Sezze
das Recht sowie alle Gesetze.
Ein Traum sie erhellte:
Justizangestellte.
(Sie war schon als Kind eine Petze.)

Es sammelte Jenő in Jász
den Regen im eisernen Fass,
was kaum Mühe kostet.
Jedoch das Fass rostet
und trübt so das kostbare Nass.

Herr Musso, der baut in Medan
ein Haus sich. Er hat einen Plan,
doch hält ihn verkehrt rum,
und sich auch nicht schert drum.
Das Dach setzt er drum unten dran.

Frau Czúcz, eine Dame aus Lad,
nahm bei Langeweile ein Bad.
Schnell wurde ihr Leben
der Wanne ergeben.
Ihr war ungewöhnlich oft fad.

Herr Khi, der sich in Butha-Buthe
am Reiten versucht einer Stute,
hört oft, wie sie röhrte.
Das kam, weil sie störte
im Vollgalopp des Jockeys Rute.

Es mühte sich György, der in Ág
den Schlüssel verlor, Tag für Tag,
auf den Leitersprossen.
Sein Haus blieb verschlossen.
Der Schlüssel im Briefkasten lag.


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