In fünf Zeilen um die Welt. Limericks (CXXXVII)

13 04 2013

Man zeigte Antônio in Faina
ein munteres Hündchen, denn seiner
war ihm fortgelaufen.
Doch statt es zu kaufen,
war er missvergnügt: „Meins war kleiner!“

Monpoint, der aß in Maïssade
zu Mittag oft Fisch und Poularde.
Pikante Geschmäcker
fand er selten lecker,
er mochte die Mahlzeit gern fade.

Es legte Ivon in Iuiú
am Morgen sich gerne zur Ruh,
dieweil er’s zu Nachte
meist wachend verbrachte.
Dann fielen ihm die Augen zu.

Mauricio, der Arzt von Gotera
beneidet den Bruder, den Lehrer.
Der hat nur sechs Stunden
mit (meistens) Gesunden,
sein Job jedoch ist sehr viel schwerer.

Es war einst Vital in Confresa
ein eifriger Zeitschriftenleser,
dann schlief er im Zug ein,
fing Lug und Betrug ein.
Seitdem fehlen ihm Augengläser.

Giordano gab sich in Colere
als Schneider recht gerne die Ehre.
Er borgte im Laden
nebst Nadel und Faden
auch Metermaß, Stopfpilz und Schere.

Es fragt sich Ruy in Elói Mendes,
was sagt er anlässlich des Endes
der Packpapierrolle –
die eben noch volle
zeigt das letzte Stück: „Nun, verwend es!“


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