In fünf Zeilen um die Welt. Limericks (CXLIII)

25 05 2013

Es lud Ala ein in Gizeh
recht vornehme Gäste zum Tee.
Verzweifelt dann stöhnt er:
„Was will ein verwöhnter
geladener Gast an Gelée?“

Salima beschwert sich in Moya,
zu rasch stiege die Hundesteuer,
denn ihre Finanzen
belasten im Ganzen
zwölf Tiere. Das wird freilich teuer.

Aiman balanciert in Rosette
auf einem recht schwankenden Brett.
Da fällt er. Die Leiste
vertrug zwar das meiste,
doch war er im Ganzen zu fett.

Melissa, die sich Vajont
recht oft auf dem Liegestuhl sonnt,
lässt sich gerne sehen.
Den Gärtner beim Mähen
stört’s nicht. Ja, das macht sie gekonnt.

Als Tarek verzweifelt in Jamit
das Handbuch las, wusste er: damit
gibt’s Zorn, Wut und Tränen.
(Man muss hier erwähnen,
bei Schraubmöbeln kam er nicht klar mit.)

Herr Thipath, der in Ban Nahin
gern Lotto spielt, macht oft Gewinn.
„Denn die Tippgemeinschaft,
der mein Spiel viel reinschafft,
die weiß nicht, dass ich Sieger bin.“

Es fühlt Said sich in Bait Challaf
am Abend ganz ausnehmend schlaff.
Er muss sich nicht schämen,
will nichts unternehmen.
Es ist auch nichts los in dem Kaff.


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