In fünf Zeilen um die Welt. Limericks (CXLV)

8 06 2013

Janševskis versucht sich in Auce
im Seiltanz. Zu groß war die Schnauze,
er wackelt gefährlich,
sein Halt ist nur spärlich.
So fällt er auch prompt auf die Plauze.

Bayazid beschmiert sich in Haddsch
im ganzen Gesicht stets mit Matsch.
Was er sich dort antut,
das dient nur der Anmut.
So stört ihn auch keinerlei Klatsch.

Herr Jēgers, der baut in Sabile
sich Häuser, und zwar reichlich viele.
Es bleibt stets das gleiche,
denn der Einfallsreiche,
dem fällt ein, was ihm sonst gefiele.

Matteo, der schaltet in Serre
und landet auch prompt in der Sperre.
„Bei all meiner Liebe,
dies alte Getriebe,
es geht nicht, wie auch ich dran zerre!“

Gudļevskis, der sucht in Mārupe
den Blinker vermittelst der Lupe.
Er sieht nicht mehr alles;
im Falle des Falles
drückt er wenigstens auf die Hupe.

Frau Chang streifte ab in Beijing
beim Reiswiegen den Ehering,
der Ring aber stürzte.
Das Suchen verkürzte,
dass sie ihm im Sack wieder fing.

Herr Pauļuks, der klebte in Ape
fürs Filmen sich manche Attrappe,
viel Grün und Geräte
und Berge und Städte.
Der Film schließlich war nicht von Pappe.


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