Arbeitslos

25 09 2013

„… wir Herrn Rösler leider keine Zusage geben können. Wir ziehen seine Einsatzbereitschaft damit keinesfalls in Zweifel, glauben aber, dass wir auf einen Mitarbeiter wie ihn in unserem Betrieb lieber…“

„… Herrn Niebel einzustellen. Es gibt in unserem Hause keine Position eines Chefteppichfliegers, und sind wir deshalb leider…“

„… ungewöhnlich, das Wunschgehalt und die Arbeitsgestaltung von Herrn Westerwelle als ‚anstrengungslosen Wohlstand‘ skizziert zu bekommen, weshalb wir ihn sicher nicht für eine gehobene Position…“

„… davon Abstand nehmen wollen, Herrn Rösler mit einem Aufsichtsratsposten zu betrauen, da dieser doch ein Mindestmaß an Führungsqualitäten…“

„… sich um ein Missverständnis gehandelt haben wird. Herr Westerwelle bewirbt sich in unserem Hause nicht als Verkäufer für Phono-Zubehör, sondern als Lautsprecher, was wir für wenig sinnvoll…“

„… für seine weitere Karriere weiterhin viel Glück. Eine Festanstellung als Weinkönigin ist dennoch im Falle von Herrn Brüderle völlig…“

„… unsere Agentur zwar auf Kindermodels spezialisiert ist, doch ist uns Herr Linder noch zu unreif für eine Beschäftigung als…“

„… bereits in seinem Bewerbungsschreiben angekündigt hatte, unsere Unternehmensgruppe zu zerschlagen und abzuwickeln. Wir verzichten daher dankend, Herrn Niebel als Hilfsarbeiter zu…“

„… sich als Landkartenverkäufer zu bewerben und beim Vorstellungsgespräch nur ‚Dies hier ist Deutschland‘ zu wiederholen. Wir haben für Herrn Westerwelle keine Einsatzmöglichkeit, solange…“

„… uns die Gehaltsvorstellungen von Herrn Rösler nicht interessieren. Sollte er sich nicht gewillt zeigen, für 15% des ortsüblichen Tarifs zu arbeiten, sind wir gerne bereit ihm dies als strukturelle Verbesserung seiner Einkommensverhältnisse…“

„… es unserem Unternehmen gut geht. Wir haben keinen Bedarf für einen Konkursverwalter und werden Herrn Lindner deshalb auch nicht…“

„… wir eine Bewerbung von Herrn Westerwelle als Fahrlehrer nicht ernst nehmen können. Seine Aussage, er verstehe alles von Steuern und habe bereits praktische Erfahrung damit gesammelt, ist eine durch nichts belegbare…“

„… entspricht Herr Niebel bereits von den Äußerlichkeiten nicht den Anforderungen, die unser Publikum an ein Rotkäppchen…“

„… fürchten wir, dass Herr Rösler die Stellenbeschreibung nicht hinreichend genau gelesen haben könnte. Da wir Teilkenntnisse in der deutschen Politik und Gesellschaft voraussetzen, ist uns ein Bewerber, der zum großen Teil Unkenntnis besitzt, nicht für die Aufgabe…“

„… grundlegendes Missverständnis, dass Herr Niebel sich bei unserem Vorstellungsgespräch vorstellte, er wolle unseren Personalchef einstellen. Wir nehmen von dieser mangelnden Qualifikation deutlich…“

„… sich unser Haus erstklassigen Personals erfreut, so dass wir auf Herrn Brüderle als Vortänzer durchaus keinen gesteigerten…“

„… mit Befremden zur Kenntnis genommen. Herr Rösler ging irrig davon aus, dass er als Privatkundenberater ausschließlich mit Besserverdienenden …“

„… ist Herr Kubicki offenbar der Ansicht, er sei für den Posten des Alleinunterhalters geschaffen. Mit Bedauern teilen wir mit, dass er lediglich sich alleine unterhält, so dass wir von weiteren Arbeitsproben gerne…“

„… eine Stellung als Fahrstuhlführer für Herrn Westerwelle nicht in Betracht kommt, solange er nur abwärts…“

„… schwarz-weiße sowie Farbfilme. Dennoch ist es uns nicht möglich, die von Herrn Niebel angeführten Qualitäten als Entwicklungshelfer in einer höher qualifizierten Tätigkeit…“

„… wünschen wir Herrn Rösler weiterhin recht viel Erfolg auf seinem beruflichen Lebensweg, sofern er sich nicht mehr in die deutsche Wirtschaft einmischt oder…“

„… schon zweimal fast Chef von irgendwas geworden. Wir wünschen Herrn Lindner, dass er möglichst bald eine erfüllende Beschäftigung findet oder uns wenigstens mit seinen ständigen Bewerbungen in Ruhe…“

„… der Beruf des Simultandolmetschers wenigstens die fehlerfreie, verständliche Beherrschung zweier Sprachen voraussetzt. Wir sehen bei Herrn Brüderle bedauerlicherweise nicht einmal eine einzige hinreichend…“

„… dass soziale Kälte noch keine Schlüsselqualifikation darstellt. Wir möchten daher Herrn Rösler für unsere exklusiven Mövenpick-Produkte keinesfalls als Tester…“

„… wir es durchaus als Drohung auffassen, dass Herr Niebel seinen gesamten Freundeskreis in unser Unternehmen einschleusen…“

„… ebenso richtig, dass Herr Rösler sich bei seiner eigenen Partei Fertigkeiten erworben haben wird, doch sind wir nicht gewillt, ihn als hauptberuflichen Leichenredner…“

„… mit Interesse zur Kenntnis genommen, dass Herr Niebel für eine radikale Reform der Bundesagentur für Arbeit eintritt. Wir sehen es allerdings als indiskutabel, ihn ohne operative Tätigkeit oder Anwesenheit mit einem Monatsgehalt von drei Millionen Euro zu…“

„… wir kein Interesse haben, Philipp allein zu Haus nach dem Drehbuch von…“

„… die Zweitstimmenkampagne der vergangenen Wahl nicht als Arbeitsprobe anerkennen können, weshalb uns die Beschäftigung von Herrn Brüderle als Leihopa eher nicht als…“

„… ist Herr Rösler bereits mit dem Namen unseres Drogerieunternehmens überfordert, weshalb wir ihm keine Anschlussverwendung…“

„… ist die Ausstellung mit der Geschichte des Liberalismus befasst, wovon Herr Westerwelle leider nicht die geringste Ahnung…“

„… für die Wettbewerbsfähigkeit der heimischen pharmazeutischen Unternehmen einstehen wollen. Grundsätzlich sind wir von Herrn Röslers Praxiserfahrung als Medikamententester überzeugt, wollen aber keine Mitarbeiter, die für Geld alles…“

„… ist in unserem Betrieb keine Planstelle für Zuhausebleiben bei vollem Lohnausgleich vorgesehen. Frau Koch-Mehrin kann sich gerne bei unseren Mitbewerbern…“

„… wollen wir Herrn Westerwelle lieber nicht als Darsteller in Draußen vor der Tür besetzen, da er auch für eine Zweitbesetzung nicht die notwendige Sensibilität…“

„… einen Umschulungsplatz als Erzieherin nicht anbieten können. Herr Rösler könnte von den erfahrenen Fachkräften leicht verwechselt werden mit einer…“