In fünf Zeilen um die Welt. Limericks (CLXX)

30 11 2013

Herr Quimby, der suchte in Dutton
im Hausflur nach Läufern und Matten.
Er fand nichts; nur spärlich
lag und recht gefährlich
zum Rutschen, was Mieter einst hatten.

Adolfo, der sieht in La Paz
den Hund jeden Morgen klatschnass.
Er geht in den Garten,
beschließt auch zu warten –
umsonst. Er fällt selbst in das Fass.

Virginia poliert jetzt in Boon
die Gläser. Sie hat viel zu tun,
dass alles parat ist.
Da si in die Stadt ist,
eröffnet sie einen Saloon.

Frashëri, der schüttet in Kuta
den Kühen viel Fettkraut ins Futter.
Doch leider geschieht nichts,
man schmeckt und man sieht nichts,
sie geben nur Milch – keine Butter.

Als Harvey sich in Interlachen
beim Abnehmen schien zu verflachen,
da prahlte er bäuchlings –
Verrat kam dann meuchlings
vom Hemd. Das schien hinten zu krachen.

Pambianco, der rieb in Bione
das Haus ab mit einer Zitrone,
vorm Keim sich zu schützen.
Es wollte nichts nützen.
Da waren noch zwei Telefone.

Miss Ferber entschied sich in Hill
zum Basteln. Es blieb auch erst still.
Mit Toben und Wüten
füllt sie alle Tüten
zum Weihnachtsfest. Bis zum April.