In fünf Zeilen um die Welt. Limericks (CLXXXI)

1 03 2014

Es juckte Armand in Agneaux.
Er griff sich zunächst an den Po,
an Knie, Brust und Rücken.
Es blieb dieses Zwicken,
das wandert. Und zwar mit dem Floh.

Es bangte Katoucha in Pita.
Erst zog aus der säumige Mieter,
doch ohne zu zahlen,
und zu diesen Qualen
kam noch: gegenüber einzieht er.

Hervé serviert in Gandelu
das Frühstück – jedoch viel zu früh.
Die Liebste ist sauer.
Mit Uhr wär’s genauer.
Vergeblich bleibt die Liebesmüh.

Lucilla beschwert sich in Zone,
es klingelten die Telefone
recht laut und vernehmlich.
Sie fand dieses nämlich
abscheulich. Sie lebt ja auch ohne.

Régis beschließt, dass in Brouchy
jetzt endlich mal sei Anarchie.
Doch fragt er sich heute,
was sagen die Leute?
Und wer sagt es ihnen? Und wie?

Es quälte Antoni in Erts
von früh bis spät der Rückenschmerz.
Man sah es, er litt auch,
der Alte, der mit Bauch
voranschlich, den Blick himmelwärts.

Man gab Adrien in Bouère
zu rechnen. Doch dies war zu schwer,
derart, dass der Vater
sprach: „Wo nehm ich Rat her,
dass ich das verständlich erklär?“