In fünf Zeilen um die Welt. Limericks (CC)

12 07 2014

Es flüchtete Yasin in Göle
vor Zeter und Zank und Genöle.
Man wird wohl verstehen,
nach Hause zu gehen
war nichts. Lieber in eine Höhle.

Als Simon sich in Upper Hutt
den Fisch besah, war der recht platt.
Es gab eine Panne,
er war für die Pfanne zu groß.
So war er dreimal satt.

Es mühte sich Selçuk in Karkın,
er konnte partout nicht gut parken.
Das lang an den Blättern,
die von Wind und Wettern
getürmt lagen sowie vom Harken.

Ramiro, der lockt in Sansare
zum Tanzboden hin alle Paare.
Schon sieht man sie schreiten,
denn man hört von Weitem
den gellenden Klang der Fanfare.

Es musste Tan in Ağaçören
die Nachbarn beim Fernsehen stets stören.
Er kam meist um sieben,
wär sogar geblieben,
denn er konnte bei sich nichts hören.

Gintautas, der kauft sich in Šėta
ein Schirmchen für trockenes Wetter.
Schon kamen die Fragen:
will er den nur tragen?
Das sieht gut aus, sagt er. Und netter.

Es feierte Hüsnü in Göller
den Neunzigsten mit einem Böller.
Der hat nur die Jungen
erschreckt und bezwungen.
Man weiß ja: je öller, je döller.


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