In fünf Zeilen um die Welt. Limericks (CCII)

26 07 2014

Es schälte Norberto in Belas –
natürlich mit Hilfe des Schälers –
das Obst. Und er fletschte
die Zähne und quetschte –
im Ruf eines Ananasquälers.

Haroun, der schlägt um sich in Sarh
und trifft kaum die Insektenschar.
Die ist zwar nicht niedlich,
doch ausnehmend friedlich.
Dass er sich stößt, ist die Gefahr.

Es kam Bruder Mo in Lousal
im Kirchlein gewaltig zu Fall.
Sein Bauch, der gerundet,
war sofort gegrundet.
Noch tagelang hört man den Hall.

Dambudzo schlief fest schon in Hwange,
er hat unterm Kissen die Zange
stets griffbereit liegen.
Es gibt dort nur Fliegen,
man findet dort fast keine Schlange.

Joaquim, der spielte in Ade
im Mittelfeld. Nur seine Wade,
die war ihm beschwerlich.
Der Trainer war ehrlich.
Jetzt steht er im Aus. Wirklich schade.

Mekubo, der schmückte in Pate
mit Fundstücken gern seine Kate.
Das Meiste war schmutzig,
und dann war man stutzig:
im Flur, da hing eine Granate.

Helena, die hatte in Paul
’nen Hund, und der hielt stets das Maul.
Er lag nur zum Dösen,
und statt des Nervösen,
so pflegt er den Schlaf. Er war faul.