In fünf Zeilen um die Welt. Limericks (CCX)

20 09 2014

Es regte Hal auf, dass in Butte
der Straßenkehrdienst gar nichts tut.
Den Schutt, den er leerte,
vor er sich beschwerte,
stand noch. Das bringt ihn arg in Wut.

Dolores hat’s in Wiwilí
nicht leicht mit dem Gatten. Der schrie,
wenn es ihm nicht schmeckte.
Bisweilen versteckte
er sich vor Dolores. Und spie.

Es ärgert sich Seymour in Glenford
im Reitstall. „Was soll das Geflenn dort?
Ich nehm einem Knaben,
der alles will haben,
ein Pferdchen, wenn ich ihn nicht kenn, fort.“

Iwona erwartet in Guscht,
dass man durch die Gänge stets huscht,
nicht staubsaugt, Rumoren
auch lässt, weil die Ohren
das stört, und ansonsten auch kuscht.

Es fragte sich Syd in Blue Hill,
ob keiner die Tännchen mehr will,
die schlank, schlicht und eben
er feil wollte geben.
(Es war unterdessen April.)

Man wusste von Aitor in Biure,
der lenkte oft die letzte Fuhre
beschleunigt nach Hause –
dann hatte er Pause.
„Mein Bus will dann nur, dass ich spure.“

Wenn Ogden sich nachts in Old Lyme
verbarrikadiert in sein Heim,
will er wieder dichten.
Er findet mitnichten
ein Wort. Und erst recht keinen Reim.


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