In fünf Zeilen um die Welt. Limericks (CCXIII)

11 10 2014

Der Schorschl, der jüngstens in Hieflau
am Haus schuf, sprach: „Wenn ich schon schief bau,
weil’s mich wenig kostet
und teuer auch rostet,
seh ich, dass ich nicht primitiv schau.“

Es trug Arvid nämlich in Järle
als Schmuckstück am Hals eine Perle.
Das war nicht verdächtig,
denn er war grobschlächtig
und auch gröber als alle Kerle.

Man fragte Herrn Deppler in Langenwang.
„Bevor ich die Diebe mit Stangen fang,
umspannen die Scheune
zwei Meter hoch Zäune,
durch die nur ein Dummer mit Bangen drang.“

Marcello, der kellnert in Bee
zehn Jahre lustlos im Café.
Dann kamen Berater.
Man riet, und schon tat er,
was Not war, und reichte nun Tee.

Frau Gumperl, der fehlte in Ganz
im Leben der nötige Glanz.
Sie stritt und monierte,
derweil man polierte
und sorgte – fürwahr! – für Brillanz.

Daisuke, der fand in Ogose
beim Training den Anzug recht lose.
Er schob dies aufs Waschen.
Jedoch sind die Maschen
genauso weit bei seiner Hose.

Herrn Gugglermoos fragt man in Übelstein.
„Wer denkt denn, dass ich etwa grübel fein?
Ich bin gar nicht schuldig,
und kaum ungeduldig,
dass ich jede Nacht in mein Stübel wein.“

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