In fünf Zeilen um die Welt. Limericks (CCXV)

25 10 2014

Jadwiga, die kaufte in Zittel
fürs Putzen sich je einen Kittel,
Handschuhe, ein Häubchen –
da blieb wohl kein Stäubchen?
Zum Putzgerät fehlten die Mittel.

Als Meritxell damals ins Prats
den Brief bekam, da war Rabatz.
Man setzte die Steuer
herauf. Halb so teuer
wurd alles. Das war für die Katz.

Es ließ sich Tadeusz in Strehlen
gern goldene Uhren empfehlen.
Doch tat er stets gehen,
um nichts zu erstehen –
er kam später wieder zum Stehlen.

Calisto, der ahnte in Bite,
dass er bald ins Schlingern geriete.
Sein Geld ging zur Schenke,
solange man denke.
Das reichte nicht mehr für die Miete.

Es wartete Andrzej in Scharre
auf Szymon. „Je öfter ich harre,
wird es immer später.
Er fährt hundert Meter,
und schon schmiert sie ab, seine Karre!“

Man wusste, dass Colby in Brant
zur Feuerwehr zählt, und man kennt
den Zug jener Helden:
beim Fehlalarm-Melden
sind’s alle. Nicht Colby. Der pennt.

Eugeniusz, der pflegte in Reppen
im Hausflur am Abend zu steppen,
und zwar ob des Halles,
wobei eines Falles
gewahr er war dicht bei den Treppen.

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