In fünf Zeilen um die Welt. Limericks (CCXX)

29 11 2014

Julito ahnt in Apalit,
dass man ihn nicht hört, aber sieht.
Stets öffnert er Türen
und Fenster; die führen
dazu, dass es dann gründlich zieht.

Abdallah, der suchte in Dscha’ar
nach einem, der tatsächlich da war.
Es führten die Spur ihn
nach nirgends, und nur ihn
noch kümmert, von wem dieses Haar war.

Warlito war in Antipolo
berüchtigt. Er galt als ein Prolo,
der gern in der Bar war,
und wenn es das war, war
er dann bis auf Weiteres solo.

Narcisse, der beschwert sich in Mamfe.
Doch nicht über lautes Gestampfe
(das kennt er angeblich),
es stört ihn erheblich
im Tiefgeschoss lautes Geklampfe.

Als Reverend Chua in Banna
im Kühlschrank nachsah, fand er Manna.
(Es war zwar nur Toast, doch
gab der reichlich Trost noch.)
Er rief darauf laut: „Hosianna!“

Flomena, die lieh sich in Pate
ein bisschen zu viel. Ihre Kate
hat Fenster noch Türen
nicht. Wo soll das führen
dahin? Und es fehlt manche Rate.

Es fröstelt Ghalib in Atok.
Doch zögert er nicht, und ad hoc
sucht er bei den Tassen
sich eine zu fassen
nebst Zucker und Rum, und braut Grog.