In fünf Zeilen um die Welt. Limericks (CCXXII)

13 12 2014

Wenn Rrapo sein Tagwerg in Sukth
bereitet, sieht man, wie er spuckt
und raucht und zwei Flaschen
mitführt in den Taschen.
Das heißt, dass er dann Feuer schluckt.

Dass Kwesi sich neulich in Dome
ein Anwesen zulegt am Strome,
das liegt an den Wänden.
Er braucht neben Spenden
auch Fläche für viele Diplome.

Es ärgert sich Kolë in Pult.
Er gab seinem Gegner die Schuld,
wenn er in drei Zügen
stets matt war. Ihn trügen
die Regeln. Und ihm fehlt Geduld.

Als Kamen sich einst in Totleben
ein Sofa kauft, konnt er’s nicht heben.
Jetzt steht’s auf der Straße,
denn wegen der Maße
kann’s nicht durch die Fenster reinschweben.

Es baute sich Xhevat in Qënder
ein Häuschen vom Geld seiner Spender.
Davon kauft er Scheiben
und Ziegel. Es bleiben
zwei Scheinchen für Treppengeländer.

Dass Möngke sein Kleingeld in Chowd
zum Lottospiel hingibt, ist oft
schon daran zu sehen:
man sieht ihn nie gehen,
wenn er mal nicht betet und hofft.

Meist fuhr Gjekë täglich in Klos
sein Motorrad. Einen Verstoß
hat er sich geleistet,
er hat sich erdreistet
die Fahrt mit dem Hund – auf dem Schoß.

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