In fünf Zeilen um die Welt. Limericks (CCXXIII)

20 12 2014

Es stand Kamil hungrig in Budisch
am Imbiss und sprach: „Wenn im Nu frisch
sind Hering und Scholle,
trink ich ich eine Molle,
das reicht. Wenn Du willst, dann iss Du Fisch.“

Frau Almesjö fürchtet in Jokkmokk
bei ihren drei Töchtern den Schockrock.
Doch ist es tatsächlich,
viel mehr auch gemächlich
sich zeigend, ein halblanger Rockschock.

Es sah Frau Yvette in Neusohl
im Zimmer des Sohns ein Idol.
Das war goldbepinselt,
da man danach winselt,
und außerdem billig und hohl.

Wenn Eamon auftischte in Howth,
war dies ein besonderer Schmaus.
Doch ließ er Salate
und Grün, wo er sparte,
meist aus. Er aß nie eineLaus.

Veronika kochte in Zigel
zu Weihnachten. Aus ihrem Tiegel
nahm sie (wie die Mutter)
nur ganz frische Butter
sowie manches Ei vom Geflügel.

Nikolče war’s, der in Sopište
im Eimer sich Eiswürfel mischte
mit Steinsalzkristallen,
das Beste von allen,
was ihm seine Füße erfrischte.

Herr Kaščák, der aus Unterelefant,
er blieb, da er die Ukulele fand,
ein Freund ja des Spielens,
das macht, da des Fühlens
sein Herz er dran und und seine Seele band.


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