In fünf Zeilen um die Welt. Limericks (CCXXVII)

31 01 2015

Akaki lieh sich in Tqibuli
zum Reiten am Samstag ein Muli.
Das wurde vertraglich
recht schwierig, denn fraglich
war beim Kontrakt: wo steckt der Kuli?

Modibo, der wohnte in Kita
seit Jahren als säumiger Mieter.
Er hatte, ganz ehrlich,
Verdienste nur spärlich
und pflegte auch ein Dolce Vita.

Irakli, der trug in Duscheti
den Bart ähnlich lang wie ein Yeti.
Das ist zwar ästhetisch
bedenklich, doch yetisch
sieht man’s auch bei Krethi und Plethi.

Es steht Herr van Leckwijck in Baelen
als Mathematiker mit Zahlen
in engem Benehmen.
Man sagte, es kämen
ihm sehr nah meist die rationalen.

Es klaute Tamta in Satschchere
sich aus dem Büro eine Schere.
Sie freute sich kindlich,
doch schnitt sich empfindlich.
Es war ihr fürwahr eine Lehre.

Awetik, der sucht in Irind
das Weihnachtsgeschenk für sein Kind.
Das machte ihm Sorgen.
Das Ding war verborgen
ganz unten, ganz hinten im Spind.

Weil Dawit, ein Schütze aus Wale,
nie traf, hat er keine Pokale.
Pistole und Bogen
hat er schon erwogen
und Luftgewehr mehrere Male.

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