In fünf Zeilen um die Welt. Limericks (CCXXXI)

28 02 2015

Elinton ging in Ouro Fino
am Sonntag am liebsten ins Kino.
Knapp war seine Heuer,
die Karten auch teuer.
So ging er davor ins Casino.

Als Jeremys Einbruch in Boyd’s
publik wurde, sagt er, ihn freut’s
Sein Haus wurde neuer.
Das war nicht geheuer.
Und fragt man ihn heute, ihn reut’s.

Antônio aus Sapopema
fragt gerne vorher nach dem Thema.
Er ist recht bescheiden,
kann Schule nicht leiden,
gefällt’s ihm, sagt er, ja, dann käm, er.

Elishva, die fischte in Nescher
sich Krebse. Sie hielt ihren Käscher
beherzt in die Fluten
und brachte die guten
Erträge zum Säubern dem Wäscher.

Felipe, der bohrte in Conde
im Sande mit Hilfe der Sonde,
und fand von dem Golde
recht reichlich. Die Holde,
der er es gab, war eine Blonde.

Jean-Pierre ließ sich in Dessalines
meist montags nach festem Termin,
als wär nichts gewesen,
zum Platz für Prothesen
die Zähne, ganz Stück für Stück, ziehn.

Herr Erwin ging oft in Buíque
in Hosen und Hemden, ganz schnieke,
am Tag promenieren.
Die Tochter tat führen
mit ihm eine Herrenboutique.

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