In fünf Zeilen um die Welt. Limericks (CCXXXIV)

21 03 2015

Man trug Rafał schnell in Alt Schlage
mit zwei Mann hinaus. Kein Klage
entfuhr seinen Lippen.
Die Zehen, die wippen
entspannt. Er liegt gern auf der Trage.

Lưu kochte oft in Móng Cái
trotz lautstarkem Kindergeschrei,
wer mehr auf dem Teller –
er war schließlich heller
und gab nur noch Kartoffelbrei.

Man fand Onkel Andrzej in Zeyer
seit Wochen schon nicht ganz geheuer.
Sein Schwarzpulverhorten
weckt an allen Orten
Misstrauen. Trotz Silvesterfeier.

Gustavo, der fing in Dolores
ein blökendes Schäfchen, bevor es
im Gatter durchschlüpfte
und hopste und hüpfte
und lief und verschwand. Und er schor es.

Halina kam in Malapane
am Morgen recht spät und im Trane
ins Office gestolpert.
Die Zunge, die holpert
ihr noch, schweigt man von ihrer Fahne.

Den Schorschl hört man in Leoben
im Erdgeschoss schreien und toben.
Fürwahr, er beschwert sich,
doch jetzt überhört sich
der Grund: dieser Lärm von ganz oben.

Edyta, die prüfte in Schokken
im Garten die einzelnen Socken,
die dort lange hingen.
Denn vor allen Dingen
war’s wichtig, sie waren schon trocken.

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