In fünf Zeilen um die Welt. Limericks (CCXXXVIII)

18 04 2015

Man sagt, Shannon wohne in Taos
in einem kaum tragbaren Chaos.
Man sah dieses Hausen
im Städtchen mit Grausen.
Für sie war’s normal. Wie in Laos.

Ezechiel fragte in Melfi
das Freizeitorakel Miss Delphi,
wo er fänd die Schönen,
die ihn bald verwöhnen.
Sie gab ihm aus Selbstsucht ein Selfie.

Es plagte sich Sheldon in Cayce
mit Spuren im Innern des Schnees,
ob’s Eulen, ob Hunde
mit Füchsen im Bunde
es waren. „Ich denke, ich seh’s!“

Es spielt sich Blagoj in Marten
um Kragen und Kopf mit den Karten.
Beim Pokern, da rollt er
die Augen. Dann schmollt er.
So ist auch kein Glück zu erwarten.

Es radelte Jerrold in Sumter
betrunken. Schon stürzt er. Da schrammt er
dem Nachbarn am Wagen.
Der Lack, alle Lagen,
ist ab. So ein Mist, ein verdammter!

Kafoumba, der wählt in Lakota
zur Tarnung weit rechts. Denn ein Roter
ist dort recht verdächtig,
die Feindschaft ist mächtig,
und er wäre rot bald ein Toter.

Es wartete Deenah in Denton
samt Schwestern auf den Präsidenten.
Da sie ihn erkannte
und sah, wie man rannte,
war’s klar, dass sie ihn glatt verpennten.

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