In fünf Zeilen um die Welt. Limericks (CCXXXIX)

25 04 2015

Als Leszek Maria in Nadebahr
ganz unverhüllt plötzlich im Bade sah,
war’s um ihn geschehen.
Neun Monate gehen
ins Land. Schon hört man, dort kommt Adebar.

Uladsimir meinte in Graslau:
„Bevor ich vor Hunger nur Gras kau,
geh ich in die Schenke
und zähl die Getränke,
damit ich mir flink eine Maß klau.“

Es wartet Walenty in Reimen.
Der Hafer fängt schon an zu keimen.
Die Keime zu kochen
mitsamt alten Knochen
hilft ihm, seine Stühle zu leimen.

Als Faisal in al-Qurayyat
den Gegner sah, war er schon platt.
Der spielt Sizilianisch.
Der Junge wird panisch,
macht Fehler auf Fehler – Schachmatt.

Es kocht Grzegorz oft in Meschkrupchen
für seine besonderen Puppchen
mit heiterer Miene
zum Zorn der Kantine
vom Besten ein schmackhaftes Suppchen.

Iroda, die folgte in Vobkent,
wo immer der joggende Mob rennt.
Die Marathonstrecke
rennt sie zu dem Zwecke,
dass hinter ihr man erst beim Stopp flennt.

Dass Szymon sich oft in Schlawin
gern fern hielt von sämtlichen Mühn,
doch nicht von den Mädchen,
das hasst man im Städtchen.
Schlawiner, so nannte man ihn.

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2 responses

25 04 2015
pathologe

Es war einst ein Mann in Bahrain,
empfing Damenbesuch nach zehn.
Doch schon in Dammam,
da wäre er dran,
dort ist das ein schlimmes Vergeh’n!

26 04 2015
bee

Es pflegte ein Scheich in Katar
beim Nachmahl zu trinken, und zwar
an Schnäpsen drei Dutzend,
die Ausflucht benutzend,
der Schnaps sei aus Zufall stets da.

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