In fünf Zeilen um die Welt. Limericks (CCXLV)

6 06 2015

Frau Li kaufte sich in Qingfeng
oft Hosen. Der Gatte war streng,
da er oft monierte,
was sich modellierte.
(Tatsächlich: sie waren zu eng.)

Man sagt, Yuni in Parepare
sei geizig, weil sie nie Bus fahre.
Tatsächlich, da lief sie
zur Arbeit. Dann schlief sie
statt Kino, damit sie viel spare.

Herr Kong sah sich oft in Tongshan
im Schaufenster Haustiere an.
Man sah, wie er guckte
und schmatzte und schluckte –
zum Glück war an ihnen nichts dran.

Sylvinna, die suchte in Tarung
aus langer und schwerer Erfahrung
nach Soja und Sprossen,
die sie einst genossen.
Jetzt dienen ihr Tiere als Nahrung.

Es klagte Frau Qiu in Bo’ai.
Sie hatte der Töchter ja drei,
die lauthals oft sprachen
und Dinge zerbrachen.
Daher kommt das Wort für: Geschrei.

Girulfus ließ sich in Bau-Bau
festnehmen. Das war doch recht schlau,
denn er wusste heute
nicht, wo sie die Beute
versteckte, die klauende Frau.

Herr Shen rechnet sich in Xinmin
die Chancen aus für den Gewinn:
spielt er hundert Jahre,
dann sind Zahlenpaare
oft siegreich und viel Geld ist drin.

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