In fünf Zeilen um die Welt. Limericks (CCXLVI)

13 06 2015

Als Thor sich verlobte in Eide,
da sagt man, er nehme nicht jede.
Sie maß gut zwei Meter.
Man sah es, und später,
da sorgt es, bei Gott! für Gerede.

Wenn Balázs sich in Biatorbágy
hoch hangelte in dem Geplatsch
an der Regenrinne,
dann ward er bald inne:
fällt er, wartet unten den Matsch.

Man sagt, Vidar habe in Klepp
den Ruf eines alpinen Sepp.
Er plattelt vorzüglich,
doch mehr noch vergnüglich
sind ihm alle Tänze mit Stepp.

Josipa, die füllte in Draž
die Wanne: „Wenn ich Wäsche wasch,
wird’s nass und gefährlich,
ich sage ganz ehrlich:
ich wasche nicht sauber, nur rasch!“

Dass Ole sich damals in Aure
ums Erbe nicht kümmert, bedaure
er jetzt, sagt die Schwester.
Vom Erbe ein fester
Bestandteil ist’s, den er betraure.

Es wundert sich Hugo in Hindelbank:
vor ihm zog tatsächlich sein Mündel blank.
Das schlimme Gedenken
sucht er zu beschränken
mit Geld, deponiert tief im Windelschrank.

Es ärgert sich Berit in Løten.
Die Kinder sind ständig am Flöten.
Abhilfe zu zeigen,
schenkt sie ihnen Geigen.
Jetzt denkt Berit ständig ans Töten.

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