Grabmal der unbekannten Knalltüte

28 06 2015

„Das Europaparlament vertritt die Auffassung, dass die gewerbliche Nutzung von Fotografien, Videomaterial oder anderen Abbildungen von Werken, die dauerhaft an physischen öffentlichen Orten platziert sind, immer an die vorherige Einwilligung der Urheber oder sonstigen Bevollmächtigten geknüpft sein sollte.“ Oder einfacher ausgedrückt, die Leistungsschutzlobby hat ein neues Spielzeug. Diesmal sind es öffentliche Gebäude, für die die Öffentlichkeit zahlen soll. Vermutlich wollen sie nur den Architekten des Kölner Doms vor dem Verhungern bewahren. Der EU-Terrorist, der diese Subventionsmaßnahme für Abmahnanwälte in die Maschinerie geschoben hat, wird sicher zeitnah – öffentliche – Verehrung genießen, und wir werden darauf verzichten, das Grabmal der unbekannten Knalltüte auch noch zu fotografieren. Alle weiteren Gründe, warum man dieses Pack, das Europa zerstört, mit dem Gewehrkolben voran aus dem Parlament prügeln sollte, wie immer in den Suchmaschinentreffern der vergangenen 14 Tage.

  • vulgärpsychologie: Wir nennen es sonst immer Innenministerkonferenz.
  • pflaumenpfingsten: Der Tag, an dem die Politik nicht jede wackelige Korrelation für eine kausale Beweiskette hält.
  • anbieterbindung telekommunikationsfirmen oettinger: Die Telekom kriegt ihr intellektuelles Hohlmantelgeschoss nicht von der Backe.
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