In fünf Zeilen um die Welt. Limericks (CCLII)

25 07 2015

Es kaufte sich Ottó in Kaan
den Fahrschein – er fuhr öfters Bahn,
doch hat er sich heute
im Dickicht der Leute
beim Wählen des Bahnsteigs vertan.

Man hörte, dass Lykke in Hals
die Wohnung nur nachts verlässt, falls
es regnet, gewittert,
die Erde erzittert
und windet. (Die Folgen des Knalls.)

Es nimmt Onkel János in Tax
beim Essen stets Senf: einen Klacks.
Dies zum Dekorieren,
zu mehr soll’s nicht führen,
er schätzt ihn nicht ob des Geschmacks.

Es spannte sich Bakr in Hīt
ein Pferd an, doch nicht, dass es zieht
den Wagen, den leeren.
Vielmehr will er wehren,
dass dieser Gaul auch vor ihm flieht.

Man sagte, dass Árpád aus Sier
kein Glück hat. Mit gar keinem Tier.
Ein Hund, der entlief ihm,
ein Gecko entschlief ihm,
den Fischen gab er schließlich Bier.

Wenn Hugues mit dem Rädchen in Attert
die Straße hinabfährt, dann rattert
das Rad, und bevor er
auffährt, den Motor er
betätigt, so dass es auch knattert.

Wie Géza bemerkte in Leinwar,
das Schwein, das er kaufte, zu klein war,
da schaute der Bauer
diesmal noch genauer
und sah, dass es nicht mal ein Schwein war.

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