In fünf Zeilen um die Welt. Limericks (CCLV)

15 08 2015

Benoît ging nachts in Espinasses
und fand sein Gesicht: leichenblass
erzählt er’s am Morgen.
Man nahm ihm die Sorgen,
der Mond war’s und ein Regenfass.

Als Yoo Kraken kauft in Masan,
da waren die Arme noch dran.
Erst fehlten ihr zweie,
dann mindestens dreie,
worauf sie zu zählen begann.

Aurore kauft ein Häuschen in Bou.
Zwei Hühner gab’s gratis dazu,
dann kamen noch Pferde,
die Wollschäfchenherde…
Inzwischen hat sie eine Kuh.

Wenn Lenna sich schmückt in Hirmuse,
betrachtet ihr Mann ihre Bluse
als lästige Kleidung.
Sie stört die Entscheidung,
ob sie alsbald auch mit ihm schmuse.

Fabien balancierte in Dry
ein Tellerchen auf jedem Knie,
auf jedem zwei Fischchen.
Ihm fehlt für ein Tischchen
das Geld, da er ungern was lieh.

Da Ognjen öfters in Bale
gehört hat, dass er damit prahle,
sich Nüsse zu knacken
durch Neigung im Nacken,
zeigt er’s, und der Kopf ist’s, der kahle.

Mylène in Saint-Igny-de-Vers
tut sich mit den Stadtplänen schwer.
Verläuft sie sich wieder,
dann schlägt es sie nieder.
Nun ist sie beim Fremdenverkehr.

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