In fünf Zeilen um die Welt. Limericks (CCLVII)

29 08 2015

Es gingen drei Brüder in Fritzen
ins Dampfbad. Doch nicht, um zu schwitzen,
das konnten im Hof sie.
Doch da drohn mit Schwof sie,
so dass sie im Stillen jetzt sitzen.

Yoandri, der schmückt in Guane
sein Eigenheim mit einer Fahne.
Dies wär noch nicht schändlich,
doch fragt man sich endlich:
von China? was er damit plane.

Iwetta schmiss man in Gallitten
die Scheibe ein. Um sie zu kitten,
kam Iuri, meist dreckig,
macht alles noch fleckig
und spricht: „Um zehn Rubel muss bitten!“

Amine wittert just in Pointe-Noire
Gewitter nebst großer Gefahr.
Es donnert und blitzt, und
wo er eben sitzt, rund
ums Fenster, schon gar nichts mehr war.

Polina ging in Groß Wittgirren
ins Wäldchen. Sie muss sich verirren.
So hockt sie ein bisschen
und kühlt sich die Füßchen
im Bach, wo sie Mücken umschwirren.

Es sichert sich Jenny in Tol
ein Briefmarkenschwamm-Monopol.
Man kauft jährlich einen,
doch auch mit dem kleinen
Gewinn wird man reich, denkt sie wohl.

Es kaufte sich Lew in Hutmühle
sechs formschöne schwedische Stühle.
Reißt’s auf, um zu bauen,
muss Klapptischchen schauen –
das hat man vom Samstags-Gewühle!

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