In fünf Zeilen um die Welt. Limericks (CCLXI)

26 09 2015

Wenn Brad sich zum Spiel in Mount Hagen
bewegen lässt, pflegt er zu legen
mit Dominosteinen,
mit großen, nicht kleinen,
und flink nicht, mit Händen, mit trägen.

Dass Kervin oft klaut in Misere,
verdankt er der Jugendzeit Schwere,
doch nicght, dass bei Klage
dem Richter zur Plage
er ständig dasselbe erkläre.

Es saß Ryan in Stephansort
im Kittchen. Die Anklage: Mord.
Die Beisetzung nahm er
sehr ernst, doch dann kam er
schlicht nicht mehr zurück und war fort.

Der Papouschek legt sich in Flirsch
ins Dickicht. Er lugt auf den Hirsch.
Schon hört man es sägen.
Man fand ihn, gelegen
im Moos. Einen Mann. Und den Kirsch.

Es kaufte sich Puka in Wau
ein Hündchen, recht passend zur Frau.
Das Tier kläfft fortwährend,
sich ständig beschwerend,
es frisst, und die Haare sind blau.

Es spielt Lou Schach in Lower Hutt.
Zwar ging die Eröffnung noch glatt,
doch gab’s mit den Damen
im Mittelspiel Dramen.
Die Seinige setzte ihn matt.

Man sagt, Dika aus Hatzfeldhafen
kann in mancher Nacht gar nicht schlafen.
Ihr Leid, unermesslich,
sie ist so vergesslich
betreffs mancher Zahl bei den Schafen.

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