In fünf Zeilen um die Welt. Limericks (CCLXII)

3 10 2015

Der Gansrigler sagte in Ebensee:
„Wenn ich heuer unsere Reben seh,
so ist dies Erbteil
auch gut, wenn ich sterb, weil
ich nun ohne Furcht aus dem Leben geh.“

Dass Faisal in Landi Kotal
den Scheitel trug schütter und schmal,
bedingt die Verwandtschaft,
man sah in der Landschaft
meist Männer, sehr jung und schon kahl.

Es ärgert sich Traugott aus Gschwandt,
den man in der Braustube fand,
man trank auf ein Schnelles
ganz gerne ein Helles,
und zahlt ausnahmslos Flaschenpfand.

Ignacio verlangt in Tláhuac
fürs Grauvieh vom Heu viel Geschmack.
Die Esel sonst maulen,
und mit diesen faulen
bewegt er sonst gar keinen Sack.

Herr Nemec, der sah sich in Sperken
gestützt von sehr viel guten Werken
als ganz unerlässlich.
Dann war er unpässlich
und sah, was die anderen merken.

Abdullah, der pflügte in Mekka
mitsamt Egge, Pflug sowie Trecker
im Sand jener Wüste.
Was ihn dann begrüßte
zur Erntezeit, war nur Geklecker.

Es sah Alfred eifrig in Puchenau:
„Wenn ich mich jetzt gleich an den Kuchen trau,
so bin ich recht müde,
was auch nicht solide
im Forstdienst, wo ich nach den Buchen schau.“

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