Von Herzen

20 12 2015

Man soll ja, was man selbst, auch schenken,
und wenn man opfert, was man liebt,
wird der Beschenkte also denken,
dass man sein Herz ihm selber gibt.

Ich gab Paulinen, jenem Mädchen,
das wie kein Ding das Grüne hasst,
das grünste Schürzchen, das im Städtchen
man sah, und das zu Grün nur passt.

Ein grünes Häubchen, fein aus Seide,
nicht einmal edel, eher schlicht,
es geht so hübsch zum grünen Kleide,
und grüner nur ist ihr Gesicht.

Pauline wird es nicht vergessen.
Sie weint, bis ihr das Blut gerinnt.
Daran mag jeder wohl ermessen,
wie herzlich meine Gaben sind.

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