In fünf Zeilen um die Welt. Limericks (CCLXXVII)

30 01 2016

Es ärgert Gaston sich in Croce
seit Tagen schon über den Boss,
so dass er sich kräftig
betrunken sehr heftig
zu kündigen endlich entschloss.

McGinn und Ó Domhnaill aus Clifden,
die standen im Dunst an den Triften,
dieweil es dort regnet,
und keiner begegnet
den Männern, die darum dort schifften.

Alphonse kaufte in Drefféac
zwei Hasen, verpackt gut im Sack.
Er war schlecht beraten,
man sah es am Braten:
ein falscher war’s, Hase aus Hack.

Segundo wärmt sich in El Carmen
beim Bäcker. Der Mann zeigt Erbarmen
bei frostigem Wetter.
Es schenkt ihm sein Retter
ein Brötchen, gar eins von den warmen.

Eugène schmolz im Topf in Soucelles
sich Zucker. Doch kein Karamell
wurd dieses im Grunde.
Er schmolz ganze Pfunde
abwechselnd zu schwarz und zu hell.

Panh kaufte sich in Kampong Cham
ein Grundstück. „Am besten, ich ramm
als erstes vier Pfosten,
die kaum etwas kosten,
hinein.“ Leider fand er nur Schlamm.

Der Christbaum von Yves in Bouère
war ihm zum Transport noch zu schwer.
Er blieb davor hocken.
Dann föhnt er ihn trocken.
Das freute auch die Feuerwehr.

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