In fünf Zeilen um die Welt. Limericks (CCLXXVIII)

6 02 2016

Als Emma sich anzog in Cessnock,
murrt sie: „Als hätt’ ich auf den Dress Bock!
Ich kann ihn nicht leiden
und muss mich verkleiden,
weil ich wieder mal im Kongress hock!“

Es bügelt Frau Hsu in Wulai
(sie ist Leutnant der Polizei)
sich Hosen mit Falten.
Die sind zu gestalten
recht einfach, doch nie knitterfrei.

Es geht Berrick um in Blue Cow
und sagt: „Was ich an Wäsche klau,
meist grobe, mal feine,
entscheid ich alleine,
nur Größen – da frag ich die Frau.“

Der Sepp sprach beim Waschen in Augst:
„Wenn Du dieses Laken stets laugst,
kann ich keine Flecken
hernach mehr entdecken.
Mir scheint, dass zum Waschen Du taugst.“

Es suchte sich Darren aus Wee Waa
den Urlaub aus, wo er noch nie war.
„Das Land viele Stunden
beim Wandern erkunden
ist besser, als wenn ich nur Ski fahr.“

Sekou mietet sich Oumé
ein Häuschen mit Blick auf den See.
Er muss, statt zu wohnen,
die Zimmer nun schonen,
denn leer ist jetzt sein Portemonnaie.

Beständig kaut Colin in Yass.
„Wenn ich mal das Frühstück vergess,
den Sinn darauf lenken
und stets daran denken,
damit ich am Mittag auch ess.“

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