In fünf Zeilen um die Welt. Limericks (CCLXXXII)

5 03 2016

Jewgeni bemerkte in Uptar,
wenn er mit dem Wagen im Klub war
für alternde Rocker,
die Bremsen sind locker,
so dass im Gefährt zu viel Schub war.

Udayraj sieht in Aligarh
die Ehe in großer Gefahr.
Am Grund des Beckens
fasst er voll des Schreckens,
obwohl er selbst kahl ist, ein Haar.

Beim Mahlen denkt Ilja in Welisch
an Tugend – auch aristotelisch,
doch meistens sokratisch.
Das hilft nicht dramatisch,
dafür ist nun etliches Mehl frisch.

Madeleine kaufte Tuch in Aumur.
Sie zahlte dem Händler dafür,
alleine der Bube
folgt ihr bis zur Stube.
Sie wies ihm natürlich die Tür.

Wassili schleppt in Krasny Bor
ein Wägelchen durchs Scheunentor,
Wer dort auf dem Heu lag,
was an dem Gebräu lag
vom Vortag, schafft’s nicht mehr empor.

Wenn Saloua in Bint Dschubail
sich Vasen kauft, sind sie meist heil.
Der Omnibus holpert
gewaltig, sie stolpert
bisweilen. Die Vasen? Zum Teil…

Dass Mitrofan in Atschi-Su
sich Rinder hält, billigt man zu.
Nur wird’s immer schlimmer,
er teilt jetzt sein Zimmer
zur Nacht mit dem Stier und der Kuh.

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