In fünf Zeilen um die Welt. Limericks (CCLXXXIII)

12 03 2016

Jihai fand, sein Sohn in Jiuli,
der tags und auch nachts lärmend schrie
und tobt animalisch,
sei höchst musikalisch.
In C schreit halt nur ein Genie.

Mishake hört’s klingeln in Daures.
Er spricht an der Tür: „Ich bedaures,
wie in allen Jahren
muss ich Süßes sparen,
ich hätte zum Ausgleich nur Saures.“

Als Ringer war Xiang in Tianning
gefürchtet, sobald er anfing,
den Gegner zu packen.
„Ich hab es im Nacken“,
spricht er, „da ich oft Wäsche wring.“

Su in Santa María de Ipire
stand nachts auf der Weide oft Schmiere.
Sie kommen alleine,
sie gehn: sieben Schweine.
Doch jetzt klaut ihr Bruder auch Stiere.

Bingtian schwimmt im Pool in Dafeng.
Trotz seines Gewichts wird’s nicht eng.
„Es schwappt zwar das Wasser
heraus, es wird’s nasser,
da ich es hierinnen verdräng.“

Dass Anžej im Freibad von Luče
oft stundenlang unter der Rutsche
mit Bonbons verharrte
und oberhalb starrte,
hieß, dass er sich vorher aufputsche.

Es holte sich Ping in Binhai
im örtlichen Kostümverleih
den Weihnachtsmann-Mantel.
Zu manchem Gegrantel
führt dies: er behielt ihn bis Mai.

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