In fünf Zeilen um die Welt. Limericks (CCLXXXVII)

9 04 2016

Den Poldi, den holt man in Diex
zum Impfen. Es kommt nicht zum Pieks,
der Herr zappelt dauernd.
Der Arzt sitzt nur lauernd
und achtet nicht auf das Gekieks.

Natalja, die wusch in Ischkalds
die Laken und sprach: „Schau, ich halt’s
am oberen Ende.
So nimm’s in die Hände,
zwei Schritte, ein halber, dann falt’s.“

Der Schorsch sucht die Tochter in Stockenboi.
Er fand sie, und auch in den Locken Heu.
Doch ist ohne Sorgen
der Vater, am Morgen
sitzt sie dort und strickt nur die Socken neu.

Ionel hilft beim Pflegen in Lindenfeld,
indem er dem Doktor die Binden hält,
denn gleiten Verbände
ihm durch seine Hände,
passiert es, dass man beim Verschwinden fällt.

Der Pepi hockt nachts stumm in Reißeck,
denn jemand, der stiehlt ihm den Mais weg.
Ihm tönt’s in den Wascheln,
die Kolben, sie rascheln,
ansonsten sitzt er sich den Steiß weg.

So sehr Jordi in Alpedrete
nach Jahren des Trainings auch flehte,
die Luftkrankheit mindert
die Chancen und hindert
sein Ziel: er verpasst die Rakete.

Den Joschi fragt man, ob in Liebenfels
man fand nach dem Einbruch bei Dieben Pelz.
„Woher die auch kamen,
man fand keine Namen.
Jetzt schaun’s, wo ich mich nach Belieben wälz.“

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