In fünf Zeilen um die Welt. Limericks (CCXC)

30 04 2016

Als Lucie die Schweine in Doges
zum Füttern gebracht hatte, zog es
sie jählings hinunter.
Sie wurde dann munter
recht schnell auf dem Boden des Troges.

Santiago übt sich in Belén
frühmorgens ein Stündchen im Zen.
„Dass ich mich entspanne,
führt oft zu der Panne,
dass ich danach einfach verpenn.“

Dass Sylva die Kühe in Zahne
recht seltsam fürs Futter verplane,
empört deren Mutter.
„Sie füttert für Butter
die einen, die andern für Sahne!“

Erasto, ein Kellner in Same,
bediente vorzüglich die Dame.
Er war rührend tätig,
doch schwieg er auch stetig,
da ihm längst entfallen ihr Name.

Es hängte Kristýna in Esche
ins Gärtchen ganz hinten die Wäsche.
Dort nimmt sie genüsslich
der Nachbar ab, schließlich
bemerkt sie’s. Und schon gibt es Dresche.

Es fragte sich Lajos in Döge,
wenn einer beruflich oft flöge,
doch selber Pilot sei
und dies kein Verbot sei,
ob der steuertechnisch betröge.

In Vratislavs Sänfte in Blauenschlag
galt dieses: „Wenn ich einmal Frauen trag,
spar ich kein Gestöhne –
nur nicht meine Schöne,
die trag ich zum Zoo, da sie Pfauen mag.“

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2 responses

30 04 2016
Lo

Herrlich! 😉

30 04 2016
bee

Merci 🙂

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