Read my lips!

4 05 2016

Sie hat es mir verraten. Einmal wollte sie eine dicke Lippe riskieren, aber dann nahm man ihr kein Blatt vor dem Mund weg. Reichlich Aussprachemöglichkeiten für einen breit gefächerten, interessanten und wieder einmal äußerst kreativen Freitagstexter, der mich nun zu einer Entscheidung zwingt.

Und zwar zu einer, die mehr ist als nur ein Lippenbekenntnis. Wo fange ich an? Es ist nicht einfach. Tasten wir und also langsam an die Sache heran, es wird komplex. Da hätten wir jenes nicht glaubhaft zwischen Lipp’ und Kelchesrand – nein, es wird eine Sektpulle gewesen sein, die deutsche Maid hat sich ja immer ordentlich was reingepfiffen bei ihren Innendiensten, wenn die beiden Jungs mal wieder unterwegs waren. Zum Schluss musste sie sich die Fresse polieren lassen – sind so große Münder, kommt nur Unrat raus. Bronze fürs gallige Operationsergebnis beim Wortmischer:

Beate Mundlos in der Facialchirurgenpraxis

Dann: dies Objekt-Subjekt-Ding, das nicht nur in der Soziologie, sondern auch in der Mode, im Bereich Berufsberatung, allgemeine politische Auseinandersetzung usw. eine Rolle spielt, es war ja nie weg. Vorschriften, oft auch rollenspezifische. Der Silberplatz ist ein klares Votum für noemix:

»Symbolbild: Mundhalten«

Und wo wir bei der Mode sind, die Leisen Töne deuten hier einen neuen Trend an. Der Publikumspreis für das Gesicht ohne Grenzen:

Und dabei hatte sie sich doch so sehr einen Bart gewünscht…

Jetzt aber wird es schwierig, nicht zu sagen philosophisch. Es wird mündlich verhandelt. Nicht alles Schweigen ist da Gold, hier aber führt es geradewegs dazu. Der Pokal geht diesmal an lamiacucina:

Früher verband man der Justitia die Augen, heute bringt man sie zum Schweigen.

Herzlichen Glückwunsch! Wir sehen uns am 6. Mai in lamiacucinas Küche, und ich werde die Dame jetzt mal fragen, was sie da treibt. Immer vorausgesetzt, sie redet mit mir.

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5 responses

4 05 2016
lamiacucina

uuhh, wenn man nicht dran denkt, kriegt man was geschenkt. Danke für den Pokal!

4 05 2016
Wortmischer

Glückwunsch in die Küche! (Ganz ehrlich: Den hätt ich auch prämiert.)

Und danke für die Bronzemedaille ans Bee. Die ist fast genauso gut wie der Pokal und macht weniger Arbeit ;-}

6 05 2016
bee

Ich sollte auch mal bei meinen Textereien vorsortieren, sonst muss ich mir noch ein neues Schränkchen für die Bilderschublade anschaffen 😉

6 05 2016
bee

Es ist mir eine Freude 🙂

6 05 2016
Freitagstexter: Trockenübung | lamiacucina

[…] Goldpokal steht schon wieder hier. Überreicht vom bienenfleissigen Wortmeister: Herrn Bee. Eine kurze Woche darf ich mich am gleissenden Glitzerglanz des Kübels erfreuen, dann wird er […]

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