In fünf Zeilen um die Welt. Limericks (CCXCII)

14 05 2016

Teresa meint in Güstebiese,
es stünde am Waldrand ein Riese.
„Man sieht ihn auf Meilen,
bis ich beim Verweilen
ins Sonnenlicht blicke und niese.“

Djimalde wünscht sich in Ngama
ein Nilpferd. Dies endet als Drama.
Nach Wochen des Wartens
zur Freude des Gartens
schenkt man ihm als Ausgleich ein Lama.

Es nahm Czesław in Hohenfier
zum Milchvieh wohl auch einen Stier.
„Milch gibt er zwar keine,
er dient mir alleine
am Zaun und beschützt sein Revier.“

Nasuhi besucht in At-Tall
die Kühe im heimischen Stall.
Beim Griff an die Euter
gibt’s stets viel Gemeuter.
Ein Schwanz trifft ihm von Fall zu Fall.

Wenn Andrzej am Waldrand in Göhren
aufs Feld sah, so hört er ein Röhren.
Er dreht sich – und endlich
kam Hirschlaut verständlich
von hinten. Er konnte es schwören!

Dambudzo kauft sich in Lupane
zwei Kühe. „Je besser ich plane,
so besser die Ware:
für Milch ist das Wahre
die eine, die andre für Sahne.“

Ach, Mikołaj schimpfte in Dummadel!
„Wenn ich für Dich, Schwester, herumradel,
im Wald Dich zu suchen,
darf ich nicht mal fluchen.
Das nimmst Du mir jedes Mal krumm, Madel!“

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2 responses

14 05 2016
Lo

😊

15 05 2016
bee

Merci 🙂

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