In fünf Zeilen um die Welt. Limericks (CCXCIII)

21 05 2016

Herr Baekelmans fluchte in Schelle:
schon wieder im Heck eine Delle.
Er streift, in drei Tagen,
zwei andere Wagen.
Er war halt im Kopf nicht so helle.

Indulis war beinah in Stende
mit dem Tapezieren am Ende.
Schon neigt sich der Kleister.
Hier zeigt sich der Meister:
er nagelt das Zeug an die Wände.

Es plante Herr Lambrichts in Nijlen,
ein Loch in sein Gitter zu feilen.
Gut Ding hat wohl Weile,
bricht Feile um Feile –
er muss im Gefängnis verweilen.

Es meint Rabah in At-Taib,
wenn er in der Küche verblieb,
schirmt er sich von Strahlen,
die Schlimmes befahlen.
Er schützt sich mit dem Nudelsieb.

Da Victor als Fakir in Dessel
am Anfang stand, fand man nicht Fessel
noch Nägel zum Sitzen
mit eisernen Spitzen
bei ihm. Er trainiert sich im Sessel.

Jewgeni entschloss sich in Tim
aus ernster Verzweiflung und Grimm –
gleichviel von den beiden –
die Haare zu schneiden.
Es war dann zum Schluss halb so schlimm.

Es meint Frau de Geulen in Lint,
ihr fehlte zum Glück nur ein Kind.
Die Katze zu füttern
vergaß sie, bei Müttern
ein deutliches Zeichen: sie spinnt.