In fünf Zeilen um die Welt. Limericks (CCXCVIII)

25 06 2016

Der Fritz und der Ferdi aus Mauthen,
die nächtens so allerhand klauten,
die sollten am Morgen
für Ärgernis sorgen:
womit baut in Mauthen man Bauten?

Fabrice kennt man in Ouanaminthe
als folgsames, fleißiges Kind,
das selbst nach Entwenden
von Taschengeldspenden
mit mancherlei Arbeit beginnt.

Die Gretel, die töpfert in Mitschig
aus Ton einen furchtbaren Kitsch sich.
Sie kann’s selbst nicht leiden
so schmeißt sie’s mit beiden
den Händen fort – dies war zu glitschig.

Es gärtnert Thirith in Lumphat,
sie schneidet vom Baum Blatt um Blatt,
dann schließlich die Äste
und findet, das Beste
ist doch, wär der Stamm auch noch glatt.

Es wird Valentina in Würmlach
im Dachgeschoss jäh vom Gestürm wach.
Was sie rasch erweckte,
das Dach kräftig leckte.
Jetzt sitzt sie im Bett unterm Schirmdach.

Es knetete Graham in Schreiber
tagein und tagaus viele Leiber.
Es hielten die Kräfte
im Muskelgeschäfte
kaum Männer aus, sondern nur Weiber.

Dass Erwin in Maria Wörth
bisweilen recht hirschähnlich röhrt,
ist für die Touristen,
die dies gern vermissten,
nicht gut, weil es nachts ziemlich stört.

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